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Facebook und der Datenschutz – Das Ende der Social Plugins ?

Das direkte Einbinden von Social Plugins, beispielsweise von Facebook, Google+ oder Twitter, in Websites deutscher Anbieter, wodurch eine Datenübertragung an den jeweiligen Anbieter des Social Plugins ausgelöst wird, ist ohne hinreichende Information der Internetnutzerinnen und -nutzer und ohne ihnen die Möglichkeit zu geben, die Datenübertragung zu unterbinden, unzulässig.“

Durch einen Beschluss des Düsseldorfer Kreises vom 09.12.2011 – dies ist der Zusammenschluss der obersten Landesbehörden für den Datenschutz -, ist die direkte Einbindung von Social PlugIns unzulässig!

(Anbieter) “..laufen Gefahr, selbst Rechtsverstöße zu begehen, wenn der Anbieter eines sozialen Netzwerkes Daten ihrer Nutzerinnen und Nutzer mittels Social Plugin erhebt. Wenn sie die über ein Plugin mögliche Datenverarbeitung nicht überblicken, dürfen sie dahersolche Plugins nicht ohne weiteres in das eigene Angebot einbinden”

Und da haben wir den Salat. Da die Seitenanbieter wohl kaum mehr Informationen als die Leser über die Funktionen der Social Plugins wie Like, Share, Gefällt mir, +1 oder Teilen haben, können Sie ihre Besucher auch nicht ausreichend informieren und dürfen daher die Plugins erst gar nicht anbieten !

Dementsprechend reicht die 2-Klick Lösung ja nun auch nicht mehr. Den User die Verantwortung zu überlassen, nimmt immer noch nicht den Seitenbetreiber aus der Pflicht den User über die Folgen eines “likes” zu informieren. Kann er aber nicht.

Schleswig-Holstein plant ja schon die Durchsetzung dieser Rechtsauffassung durch Untersagungsverfügungen und Bußgeldbescheide.

Dank an Jens Koblitz von elevenmedia für den Tipp und Rechtsanwältin Nina Diercks fürs einstellen.

Wir lassen die Social-Sharings noch online bis mehr bekannt ist. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

 

 

 

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